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Wer Migräne hat, ist oft unsicher, wie er mit der Krankheit umgehen soll. Hier geben wir Antwort auf die fünf häufigsten Fragen.
"Ich habe starke Kopfschmerzen - muss ich nun zum Arzt?"
"Eine Freundin hat mir Tabletten gegeben, die angeblich bei Migräne helfen - kann ich die auch nehmen?" "Kann ich nicht einfach irgendein Schmerzmittel nehmen?"
"Was muss ich bei meinen Prophylaxe-Tabletten beachten?"
"Wie lange muss ich mein Prophylaxe-Medikament einnehmen?"
"Ich habe starke Kopfschmerzen - muss ich nun zum Arzt?"
Wenn Sie häufig unter starken Kopfschmerzen leiden, sollten Sie zunächst überprüfen lassen, ob es sich wirklich um Migräne handelt. Zögern Sie nicht, mit Ihrem Hausarzt oder Ihrem Neurologen darüber zu sprechen. Der Arzt kann Sie beraten, wie Sie sich verhalten sollten, damit die Migräne Ihr tägliches Leben so wenig wie möglich beeinträchtigt, und welche Therapie in Ihrem individuellen Fall geeignet ist. Auch über vorbeugenden Migräneschutz informiert er Sie umfassend. Halten Sie sich vor Augen, dass eine Therapie nur auf Basis einer genauen Diagnose erfolgreich ist.
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"Eine Freundin hat mir Tabletten gegeben, die angeblich bei Migräne helfen - kann ich die auch nehmen?"
Nahezu jeder Migränepatient macht die Erfahrung, dass alle Welt ihn gern berät und zu wissen glaubt, welche Behandlung am besten für seine "Kopfschmerzen" geeignet ist. Doch was dem einen hilft, muss bei dem anderen noch lange nicht wirken. Beachten Sie diese Ratschläge in Ihrem eigenen Interesse also besser nicht und halten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Arztes. Nehmen Sie Ihr Medikament so ein, wie er es Ihnen verordnet hat. Zeigt es keine Wirkung, teilen Sie ihm das beim nächsten Arztbesuch mit. Führen Sie außerdem ein Migränetagebuch. Anhand dieser Daten wird der Arzt Ihre Therapie genauer anpassen können.
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"Kann ich nicht einfach irgendein Schmerzmittel nehmen?"
Nehmen Sie grundsätzlich nur das vom Arzt verordnete Medikament ein. Auf keinen Fall sollten Sie schon beim leisesten Anzeichen von Kopfschmerzen instinktiv oder gar zwanghaft zu einem Schmerzmittel greifen. Prüfen Sie sich selbst: Nehmen Sie an mehr als 15 Tagen pro Monat Schmerzmittel ein? Dann teilen Sie dies umgehend Ihrem Arzt mit. Möglicherweise sind die Kopfschmerzen bei Ihnen bereits chronisch und Sie benötigen eine individuell angepasste Therapie. Dazu zählt die Kontrolle der Auslöser, die Verbesserung der Akutbehandlung und eine vorbeugende Therapie.
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"Was muss ich bei meinen Prophylaxe-Tabletten beachten?"
Viele Migräne-Patienten berichten, dass sie "alles mögliche probiert" haben und "nichts davon gewirkt hat". Doch fragt man genauer nach, kommt oft heraus, dass der Patient die vorbeugenden Medikamente schon nach wenigen Tagen abgesetzt hat. Oder dass er eine erneute Attacke bekam und davon ausging, das Medikament wirke nicht.
Folgen Sie deshalb unbedingt den Anweisungen Ihres Arztes. Ob eine Migräne-Prophylaxe wirkt, kann man bei modernen Migräneschutz-Medikamenten oft schon nach ca. einem Monat, bei herkömmlichen Prophylaxe-Medikamenten frühestens nach zwei bis drei Monaten Therapiedauer. entscheiden. Dennoch sollte man mindestens drei Monate seine Therapie regelmäßig eingenommen haben, bis der Arzt beurteilt, ob sie wirkt oder nicht. Hierzu ist auf jeden Fall ein Migränetagebuch hilfreich, in dem Sie auch übersichtlich die Attackenhäufigkeit im monatlichen Vergleich beurteilen können. Schlägt die Therapie nach drei Monaten nicht an, kann Ihr Arzt Sie beraten, welche Alternativen in Frage kommen.
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"Wie lange muss ich mein Prophylaxe-Medikament einnehmen?"
Experten empfehlen, die Prophylaxemedikamente mindestens ein halbes Jahr regelmäßig und in ausreichender Dosis einzunehmen. Nach 6-12 Monaten kann ein Auslassversuch erwogen werden.
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