Ca. zehn bis 15 Prozent aller Menschen weltweit leiden an Migräne. In Deutschland sind schätzungsweise acht Millionen Menschen betroffen, etwa acht Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen. Die höchste Inzidenz der Migräneattacken tritt zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr auf. Damit ist Migräne eines der größten Gesundheitsprobleme unter jungen Erwachsenen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, und bei ihnen sind die Migräne-Attacken meist auch intensiver und dauern länger an. Oft nimmt die Häufigkeit und Schwere der Migräne nach dem 45. Lebensjahr ab. Dies ist nicht nur auf die Menopause zurückzuführen, denn auch bei Männern werden die Attacken ab diesem Alter seltener und schwächer. Auch Kinder sind betroffen: fünf von hundert Kindern in Deutschland leiden an Migräne.

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