Sinnvoll kann die Ergänzung der medikamentösen Behandlung von Migräne um eine Verhaltenstherapie sein. Verhaltenstherapeutische Behandlungsformen vermitteln Handlungsmuster, die entweder dem Trigger entgegenwirken oder während der Migräne-Attacke ein neues Verhalten ermöglichen. Ziel einer solchen Verhaltensänderung ist es, den Schmerz nicht mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass zum Beispiel die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder kognitive Therapietechniken langfristig Besserung verschaffen 1 Dazu zählen z. B. Biofeedback-Therapien, die Körpervorgänge durch optische und akustische Signale wahrnehmbar und damit beeinflussbar machen. Befragen Sie zu verhaltenstherapeutischen Möglichkeiten Ihren Arzt.
1Therapieempfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Download unter
www.dgn.org
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