Gegenstand vieler wissenschaftlicher Untersuchungen ist, das Krankheitsbild der Migräne besser verstehen und so auch gezielter behandeln zu können. Durch die Erkenntnis bzw. den Nachweis, dass verschiedene Systeme im zentralen Nervensystem an den Migräneattacken beteiligt sind, kann eine moderne Migränevorbeugung Migräneattacken vorbeugen. Dadurch erfahren viele Patienten eine deutliche Reduktion ihrer Attackenhäufigkeit, einige werden sogar unter der vorbeugenden Therapie attackenfrei. Aber auch die Dauer und die Intensität der Migräneattacken kann deutlich reduziert werden. Erste Besserung kann sich bereits nach einem Monat der Einnahme zeigen. Moderne Migränevorbeugung muss nicht mit einer therapiebedingten Gewichtszunahme verbunden sein und ist auch ansonsten allgemein gut verträglich.
Der Zeitraum der Einnahme eines vorbeugenden Medikamentes kann sehr individuell sein. Schlägt die Behandlung an - so die Therapieempfehlungen seitens der Experten -, sollte sie für mindestens ein halbes Jahr erfolgen, wobei nach 6-12 Monaten ein Auslassversuch erwogen werden kann. Die Betroffenen können ihr Leben wieder aktiv gestalten: Sie erhalten Lebensqualität und wertvolle Tage ohne Migräne zurück.