Metoprolol und Propranolol sind blutdrucksenkende Medikamente, die in erster Linie bei Herzerkrankungen eingesetzt werden. Ihre vorbeugende Wirksamkeit bei Migräneattacken wurde eher zufällig entdeckt und der Wirkmechanismus hierzu ist auch noch nicht geklärt. Zur Migräne-Vorbeugung sind sie besonders für die Patienten geeignet, die zusätzlich unter Angst- und Stresssymptomen, Bluthochdruck, Zittern oder einer Schilddrüsenüberfunktion leiden. Sie sind weniger bis gar nicht geeignet bei Patienten mit niedrigem Blutdruck und entsprechenden Beschwerden, Leistungssportlern und bei Männern mit Potenzproblemen. Als häufige Nebenwirkungen treten niedriger Blutdruck und Müdigkeit auf. Ob die Therapie erfolgreich ist, ist meist erst nach zwei bis drei Monaten beurteilbar.


zurück

Back to top