Es werden zwei Hauptformen der Migräne unterschieden: die Migräne ohne Aura, von der die meisten Patienten betroffen sind, und die Migräne mit Aura. Bei der Migräne mit Aura treten im Vorfeld der Attacke überwiegend neurologische Störungen auf. Die Patienten haben nicht nur mit Übelkeit, Erbrechen und erhöhter Empfindlichkeit während der Migräne-Attacke zu kämpfen, sondern leiden schon vorab beispielsweise unter Wahrnehmungs- oder Sprachstörungen. Häufig beschreiben Betroffene farbige Lichtblitze oder Gesichtsfeldausfälle. Diese als Aura bezeichneten Vorboten der Migräne dauern meist nicht länger als eine Stunde an. Schätzungsweise zehn bis 15 Prozent der Migräne-Patienten leiden an der Migräne mit Aura 1Symptome der Aura können sein:

  • Seh- und Sprachstörungen (z. B. eingeschränktes Gesichtsfeld mit Flimmern und Blitzen vor den Augen)
  • Sensibilitätsstörungen (Taubheitsgefühle)
  • Lähmungserscheinungen
  • Drehschwindel, Sehen von Doppelbildern

Binnen einer Stunde setzt dann bei den meisten Patienten der typische Kopfschmerz ein.

1 Quelle: Migräne, Deutsche Migräne und Kopfschmerzgesellschaft, Informationen für Patientinnen und Patienten Stand Juli 2005

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